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Dienstag, 8. November 2011

Mr. Nobody


Mr. Nobody befasst sich in einer phantastischen Geschichte mit den Schwierigkeiten und Auswirkungen zu Entscheidungen. Die Geschichte erzählt dabei von einem neunjährigen Jungen, Nemo Nobody, welcher auf einem Bahnhof wählen muss, ob er nach der Scheidung seiner Eltern mit seiner Mutter mitgehen, oder bei seinem Vater bleiben will.


Während des Überlegens bildet Nemo diverse Charaktere, unter anderem sich selbst, die in der Darstellung vor einem Szenenwechsel, zwischen den unterschiedlichen Szenarien, stets wieder ab- und wieder aufgebaut werden. Bei seinen Gedankengängen zur besten Entscheidung verlässt sich das Kind auf seine Allwissenheit der Dinge, über welche es verfügt, da es von den „Engeln des Vergessens“, welche lt. Erzählung allen Kindern vor deren Geburt ihr Wissen nehmen, übersehen wurde. Dieser Faktor ermöglicht dem Jungen sehr ausgeprägte Darstellungen seiner möglichen Zukunft, welche er in gewisser Weise aber auch tatsächlich erlebt. Dies zeigt sich, da der Protagonist bei Wechsel der Szenarien, welcher, um die Unentschlossenheit darzustellen, häufig geschieht, selbst Verwechslungen anstellt.
Es gibt im Laufe des Vorganges der Entscheidungswahl drei Grundideen, zwischen denen der Hauptcharakter wechselt. Während dieser bringen erneute Erscheinungen teilweise Ergebnisse, welche Nemo nicht gefallen, sodass er zurückspult und andere Versionen ausprobiert, es bleibt jedoch bei den Ursprüngen. Die drei Möglichkeiten unterscheiden sich insbesondere dadurch, für welches der drei Mädchen: Anna, Elise, oder Jeanne, die er aus seiner Heimatstadt kennt, er sich später entscheiden wird. Anna lernt Nemo näher kennen, als er zunächst seiner Mutter folgt, Elise trifft er während er sich um seinen Vater kümmert und seine Beziehung mit Jeanne ist Ergebnis einer Eskalation, als der Weg mit Elise zunächst nicht funktionieren will. Letzterer Weg stellt hierbei dar, wie die verschiedenen Gedankengänge einander beeinflussen, denn er trifft die Entscheidung, sich Elises Verhalten ihm gegenüber in derart großem Rahmen gefallen zu lassen, in vielen Punkten seiner Mutter wegen. Während er mit Anna zwar reichlich Trennungen miterlebt, aber sich zum Ende dieses Szenarios hin in einer sehr glücklichen Position wiederfindet, hat er mit den anderen beiden viel tiefgreifendere Probleme. Elises entstehende Depression beispielsweise entwickelt sich aus dem Zwang, mit der er sie beide auf die Beziehung zusteuerte.


Die Erzählung des Filmes beginnt am Ende eines der drei Pfade, als Nemo, 118 Jahre alt, in einer Zukunft, in der die beinahe errungene Unsterblichkeit erzielt wurde, einem Journalisten von seinen Entscheidungen berichtet. Er versucht weiter, seinem Gesprächspartner zu erklären, dass sie beide nur Gestalten der Ideen des Jungen sind, dieser versteht jedoch nur wenig.

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