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Samstag, 16. April 2011

Meine Stadt


Sie ist zwar klein und ländlich gelegen aber doch fühle ich mich wohl hier. Ich habe alles was ich brauche. Ich liebes es das ich die Natur direkt vor der Tür habe, Wald und wiesen. Fast keiner kennt Höxter doch es ist schön wenn man mal ruhe sucht und nich die hektik von Großstädten. Höxter hat Geschichte und charm.

Mein Zuhause Höxter





Unser Rathaus



Höxter zählt zu den ältesten Städten in Norddeutschland. Die Anlage einer Siedlung wurde durch eine weitgehend hochwasserfreie Lage in der Weserniederung und eine in der Nähe aufgeschwemmte Furt begünstigt. Bereits um 800 bestand hier eine Missionskirche, die dem hl. Kilian geweiht war.
Ins Licht der schriftlichen Überlieferung tritt die Stadt im Zusammenhang mit der Gründung der nahegelegenen Reichsabtei Corvey. Kaiser Ludwig d. Fromme erwarb die bereits bestehende villa hucxori und übertrug sie 823 gemeinsam mit der marca hucxori an das Kloster. In der Folgezeit wurde Corvey zur bedeutendsten Abtei in Norddeutschland. 833 erhielt das Kloster das älteste überlieferte Münzprivileg östlich des Rheins, mit dem die Gründung eines Marktes als Warenumschlagplatz einherging. Dieser Markt befand sich nach neueren Forschungen an der Furt in Höxter.




Blutbad von Höxter

Das 17. Jahrhundert ist von drei wichtigen Einschnitten gekennzeichnet, die die Zeitgenossen als Katastrophen empfanden. 1602 bis 1604 gab es bürgerkriegsähnliche Unruhen innerhalb der Bürgerschaft, die erst durch Braunschweiger Truppen beendet werden konnten. Im 30-jährigen Krieg wurde der Brückenort Höxter von allen kriegführenden Mächten besetzt oder erobert. Den traurigen Höhepunkt bildete das sogenannte "Blutbad von Höxter", dem 1634 etwa 1500 Einwohner zum Opfer fielen. 1673 zerstörten französische Truppen die Weserbrücke (sie konnte erst im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut werden). Die Stadt wurde gewaltsam der Herrschaft des Corveyer Fürstabtes unterworfen, der die bürgerlichen Freiheiten erheblich einschränkte.

Ereignisse

Zur größten Katastrophe der Stadt Höxter der Nachkriegszeit kam es am frühen Morgen des 19. September 2005. Ein Selbstmörder sprengte sich in seinem Haus in direkter Nachbarschaft des historischen Rathauses mit mehr als 900 Litern Benzin in die Luft. Das Unglück ereignete sich um ca. 9 Uhr Ortszeit. Drei Menschen starben, mehr als 100 wurden verletzt. Etwa eine Stunde nach der Detonation des Hauses wurde Katastrophenalarm ausgelöst, was dazu führte, dass neben sämtlichen mobilisierten Rettungskräften aus dem Kreis Höxter auch Rettungskräfte aus dem Landkreis Holzminden hinzugeführt wurden. Auch die Bundeswehr unterstützte die Arbeiten. Mehrere hundert Retter waren vor Ort. Die gesamte höxtersche Innenstadt wurde in Mitleidenschaft gezogen. Beispielsweise konnte die angrenzende evangelische Kilianikirche erst am 31. Oktober 2007 nach aufwändiger Beseitigung der Schäden wieder für Gottesdienste und Konzerte genutzt werden. Die barocke Denkmalorgel, die erst kurz vor der Katastrophe wegen Bleifraß saniert worden war, musste wegen starker Verschmutzungen und Beschädigungen wieder in Teilen ausgelagert werden. Sie konnte erst nach erfolgter Wiederherstellung der Kirche neu aufgebaut werden und erklang im Konzert zum ersten Mal wieder am 6. April 2008. Mehr als ein Jahr nach dem Anschlag waren die Wiederaufbauarbeiten auch an anderer Stelle noch nicht abgeschlossen.



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